Gran Canaria kämpft mit Wellness, Spa und Themenhotels gegen Betonburgen im 70er Jahre Kleid
April 17, 2010
by M.Sch. für IslaCanaria.Net
abgelegt unter: Gran Canaria
Gran Canaria hinkt dem Trend hinterher – Mit Themenhotels, neuen Wellness und Spa Angeboten gegen hässliche Betonburgen und muffigen 70er Jahre Charme – Gran Canaria rennt dem Urlaubs-Trend der Europäer hinterher.
Gran Canaria, Las Palmas: Den goldenen Jahren des Tourismus-Booms trauern auf Gran Canaria jede Menge Hoteliers, Restaurantbesitzer, Barbetreiber und Geschäftsleute hinterher. In den Zeiten, als der Tourismus auf Gran Canaria noch ein Selbstläufer war und die europäischen Feriengäste vor allem im Winter die drittgrösste Kanareninsel regelrecht stürmten, herrschte auf Gran Canaria eine echte Goldgräberstimmung. In Rekordzeit stampfte man Anfang der 70er Jahre an der Costa Canarias im Gemeindegebiet San Bartolome de Tirajana von San Agustin, bis Playa del Ingles, hunderte, hässliche Bettenburgen aus dem kargen Vulkangestein. Etliche, Shopping-Center und nicht zuletzt die Strandpromenade Anexo II folgten und waren fortan Anziehungspunkt für bis zu 2 Millionen (meist europäische) Feriengäste im Jahr.
Die immensen Gewinne aus dem Geschäft mit dem Tourismus wurden in vielen Fällen nicht in die Renovierungen der inzwischen oftmals maroden Bettenburgen, oder in die Verschönerung der verfallenden Shoppincenter investiert. Eine fataler Fehler, der sich nun, 30 Jahre nach dem Beginn des Tourismus-Booms auf Gran Canaria rächt.
Während die Sprösslinge der grossen Hoteliers heute mit ihren Luxus-Karossen und Edel-Sportwagen vor dem von Papi gegründeten Hotel parken und sich im Innern dann wundern, dass auch im Winter die Belegungszahlen immer weiter in den Keller gehen, geniessen die ehemals Gran Canaria treuen Feriengäste ihren Urlaub in der Türkei, in Ägypten, in den arabischen Emiraten oder Dank mega-günstiger Pauschal-Angebote sogar auf Mauritius, in Phuket, oder Salvador de Bahia. Trend verpennt?
Während die treu gebliebenen Feriengäste in Shopping-Centern von aufdringlichen Verkäufern in die Ramsch-Läden gelockt werden und die sogenannten ‘Kneipenstrassen’ im Kasbah, Cita, La Sandia, Yumbo, etc vor sich hergammeln, geniessen die Gran Canaria abtrünnigen Urlauber in anderen Urlaubsgebieten inzwischen immer mehr Service und Aufmerksamkeit- Anderorts haben die Geschäftsbetreiber halt eine andere, freundlichere Art- und Weise gefunden, ihren Gästen das Geld aus der Tasche zu locken. Trend verpennt?
Den goldenen Zeiten hinterher trauern bringt nicht viel, mag sich mancher Hotelier auf Gran Canaria denken und rüstet auf. Luxus, Golf, Wellness und Spa- sind die Themen, mit denen man auf Gran Canaria hofft, wieder Anschluss an den Trend zu finden und die Urlauber wieder in die ‘Spur’ zurück zu holen.

Vor allem hinter San Agustin und Playa del Ingles wird am neuen Image des touristischen Südens kräftig gewerkelt- Die Hotels in Meloneras werden nach und nach in Wellness und Spa Oasen verwandelt, neue Projekte, wie etwa das Lopesan Baobab Resort, dessen Eröffnung im Oktober 2009 stattfand, haben sich schon bei den Planungen an den neuen Bedürfnissen der Touristen orientiert.
Die Bettenburgen von San Agustin und Playa del Ingles bleiben derweil weiterhin dass, was sie sind: hässlich, alt, teuer und vor allem nicht mehr zeitgemäss.











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Klartext pur. Besser und deutlicher kann man es nicht formulieren. Ich war von 1983 bis 2006 ein ganz treuer Gran Canaria-Urlauber, ziehe aber mittlerweile Thailand ganz klar vor. War bereits 12mal im Land des Lächelns. Und wenn ich in Deutschland nicht fortwährend von kleinen, devoten, basisfernen und linken Bürokraten gestresst und genervt werden würde, hätte ich erneut Thailand klr gemacht.
[...] Hier gibt es den kompletten Bericht zu Gran Canaria http://www.islacanaria.net/gran-canaria-kaempft-mit-wellness-spa-und-themenhotels-gegen-betonwuesten... [...]
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Vom Tomatenpflücker zum Millionär der mit Millionen nicht umgehen kann.
Wären die Gelder in die richtigen Kanäle geflossen und nicht in Hosentaschen bestimmter Damen und Herren würde heute manches anders ausschauen.
Welcher Bürgermeister übersteht hier z.B. seine Amtszeit ?
Auf der anderen seite kann ich nicht klagen,denn ich bin ganzjährig hier, jeder Tourist weniger ist ein Segen für alle Inseln.
So hoffe ich,daß der Vulkan noch lange Rauch und Asche spukt und keine neuen Touristen einfliegen können.
Endlich mal ein Bericht, welcher der Wahrheit nahekommt.
Bin nach 21 Jahren GC gegangen, weil ich eben genau das beschriebene Empfinden hatte.
Die Insel ist leider kaputt gemacht worden, von einigen ausgesaugt.
Das einizge, was die Canarios noch gebracht haben, war sich zu beklagen, aber nichts zu unternehmen.
Jetzt ist der Zug leider schon sehr weit aus dem Bahnhof und es wird schwer sein noch aufzuspringen.
Ich z. B. fliege jetzt lieber nach Cuba, Brasilien oder Thailand, aber leider nicht auf die Kanaren.
Schade eigentlich, aber selber Schuld. Zuviel Arroganzt und Unfähigkeit tut eben nicht gut.
Gruß an die Insel.
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