Kanaren - Flüchtlingstragödie 120 Seemeilen vor Gran Canaria - 20 Tote
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| Kanaren, Gran Canaria - Flüchtlingstragödie vor der Küste Gran Canarias, 20 Afrikaner ertrinken im Atlantik - Das Containerschiff 'Safmarine Nimba' rettet 11 Immigranten. |
Kanaren Nachrichten für den 06.10.2006
Kanaren, Gran Canaria - Kanarische Regierung bestätigt den Tod von 20 afrikanischen Immigranten vor der Küste Gran Canarias - Wie offizielle Quellen nunmehr bestätigten, kam es am gestrigen Donnerstag (05.Oktober) zu einer neuerlichen Flüchtlingstragödie. Ein Schlauchboot (Zodiac) mit mindestens 31 afrikanischen Immigranten an Bord sank ca. 120 Seemeilen vor der Küste der Kanaren Insel Gran Canaria und riß 20 Afrikaner in den Tod. Elf weitere Flüchtlinge konnten von dem Containerschiff 'Safmarine Nimba', welches sich in der Nähe der Unglückskoordinaten befand, gerettet werden. Nach der Tragödie suchten Patroulienboote der Seerettung, sowie der Guardia Civil ohne Erfolg nach weiteren Überlebenden.
Die 11 Überlebenden, welche von der Besatzung des Containerschiffes 'Safmarine Nimba' aus dem Atlantik geborgen werden konnten, wurden noch am gestrigen Donnerstag (05.Oktober) von einem Patroulienboot der Guardia Civil in den Hafen von Las Palmas de Gran Canaria gebracht.
Nach Aussagen der Überlebenden, war das Schlauchboot 5 Tage vor der Tragödie in Kap Bojador (an der Nordwestküste Afrikas) gestartet, bevor es schließlich, rund 120 Seemeilen vor der Küste Gran Canarias leck schlug und sank. 90 Minuten mussten sich die 11 Überlebenden im Atlantik über Wasser halten, bevor das Containerschiffes 'Safmarine Nimba' auf die Schiffbrüchigen aufmerksam wurde und die Überlebenden rettete. Ohne die Hilfe des Handelsschiffes hätte keiner der Immigranten die Tragödie überlebt.
Im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria versammelten sich am gestrigen Tag Angehörige der Überlebenden und Opfer, welche offenbar Kentniss von der Schlauchboot-Reise von Kap Bojador in Richtung Gran Canaria hatten. M.Sch. für Isla Canaria Net.
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