Teneriffa - Deutscher Naturschutzbund und die Loro Parque-Stiftung kooperieren
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Nachrichten Kanarische Inseln - Teneriffa: Der Naturschutzbund und auch der Loro Parque setzen sich weltweit gegen den Wildtierhandel ein. Beide unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, um künftig enger im Artenschutz zusammenarbeiten zu können. (Foto: Wolfgang Kiessling, Präsident der Loro-Parque-Stiftung) |
Kanaren Nachrichten für den 18.02.2007
Die Loro Parque-Stiftung und der deutsche Naturschutzbund unterzeichnen einen Kooperationsvertrag -
Teneriffa, Santa Cruz - Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) will künftig enger mit der weltweit im Artenschutz tätigen Loro Parque-Stiftung (Loro Parque Fundacion (LPF), zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck haben Wolfgang Kiessling, Präsident der Loro Parque-Stiftung, und NABU-Präsident Olaf Tschimpke einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Loro Parque-Stiftung hat ihren Sitz im Tierpark Loro Parque im Norden der Kanareninsel Teneriffa. Im Park leben unter anderem Delfine, Orcas und 250 Pinguine sowie 4000 Papageien aus 350 Arten und Unterarten. Haltung, Zucht und Schutz von Papageien bilden einen Schwerpunkt der Stiftungsarbeit. Zwar haben beide Organisationen ihre Ursprünge im Vogelschutz, es soll jedoch auch der Schutz anderer Tierarten, wie zum Beispiel von Elefanten, Tigern und Walen, bei dem gemeinsamen Engagement eine Rolle spielen.
Der Naturschutzbund und auch der Loro Parque setzen sich weltweit gegen den Wildtierhandel ein. Der NABU hat bereits eine seit sechs Jahren bestehende Kooperation mit dem Verband deutscher Zoodirektoren (VDZ).
"Das Bündnis zwischen Verantwortlichen aus den Bereichen Naturschutz
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Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) will künftig enger mit der Loro Parque-Stiftung (LPF), zusammenarbeiten. (Foto: Wolfgang Kiessling (links), Präsident der Loro-Parque-Stiftung, und NABU-Präsident Olaf Tschimpke) |
und Zoologischen Gärten soll zu effektiveren Erhaltungs- und Schutzmaßnahmen der von Ausrottung bedrohten Arten führen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages auf der Kanaren Insel Teneriffa.
"Das große Umweltbildungspotential, das die Zoologischen Gärten und Aquarien mit weltweit mindestens 600 Millionen Besuchern pro Jahr aufweisen, bietet die einzigartige Möglichkeit eine breite Schicht der Bevölkerung für die Handlungsweisen und Zielsetzungen des Natur- und Artenschutzes zu sensibilisieren", so Tschimpke weiter.
Der Loro Parque mit seiner zeitgemäßen art- und tierschutzgerechten Form der Haltung stelle als Naturschutzbildungszentrum ein wesentliches Standbein der Umweltbildung dar.
Kooperationsvertrag als PDF-Datei downloaden
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