Gran Canaria - Brandstiftung als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme?
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Nachrichten für die Kanaren - Gran Canaria: Ein Forstarbeiter steht im dringenden Verdacht, den verheerenden Waldbrand auf der Kanareninsel aus Sorge um seinen Arbeitsplatz gelegt zu haben. Inselpräsident José Miguel Pérez nimmt in einem Video Stellung. |
Nachrichten für die Kanarischen Inseln, 30.Juli 2007
Gran Canaria - Brandstiftung als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme? - Forstarbeiter steht im dringenden Verdacht, den verheerenden Waldbrand auf der Kanareninsel aus Sorge um seinen Arbeitsplatz gelegt zu haben - Inselpräsident José Miguel Pérez nimmt in einem Video Stellung -
UPDATE 30/07/07 - 11:20 Uhr: Soeben wurde bekannt, daß nun auch die Ortschaft Mogan (pueblo de Mogan) von den Flammen erreicht wurde. 2.000 Menschen mussten aus der Ortschaft im Südwesten der Kanareninsel evakuiert werden.
Gran Canaria, Tejeda - Täglich gibt es neue Negativrekorde und Meldungen über den verheerenden Waldbrand, welcher seit dem vergangenen Freitag (27.Juli) in den Bergen der Kanareninsel Gran Canaria wütet. Immer noch gibt es zwei Hauptbrandherde, welche wegen des bis zu 60 Kilometer in der Stunde wehenden Windes immer wieder aufflammen und nur schwer unter Kontrolle zu bringen sind. Die Angabe von 2.500 Hektar vernichteten Pinien und Eukalyptuswäldern musste am heutigen Montag nach Oben korrigiert werden- inzwischen haben die Flammen 3.500 Hektar Wald in den Cumbres niedergebrannt. Gleich nocheinmal so tragisch wird die Meldung über den bislang schwersten Waldbrand auf der Kanareninsel Gran Canaria, wenn man die gestrigen Meldungen der Presseagentur ACFI-Press verfolgte, welche kurze Zeit später weltweit verbreitet wurden. Demnach steht ein 37 Jahre alter Forstarbeiter im Verdacht, aus Angst um seinen Arbeitsplatz zuerst den Brand gelegt- und dann später die Feuerwehr alarmiert zu haben.
Inzwischen soll der 37-Jährige Mann gar gestanden haben, den Brand in den Bergspitzen der Kanareninsel Gran Canarias gelegt zu haben. Welche Art Tätigkeit der 37 Jahre alte, mutmaßliche Brandstifter in dem Waldgebiet, in den Cumbres ausübte, ist noch unklar, fest steht jedoch, daß es sich nicht um einen offiziellen Forstarbeiter handelt.
Diese Tatsache bestätigte der Inselpräsident José Miguel Pérez am gestrigen Sonntag in einem Video, welches die Presseagentur ACFI kurz darauf veröffentlichte - In dem Video sagte José Miguel Pérez: "Bei dem Verdächtigen handelt es sich weder um einen offiziellen Waldarbeiter, noch um einen Funktionär aus dem Resort Wald- und Forstservice".
Trotz dieser Aussage wird vermutet, daß der vorläufig festgenommene Mann in irgendeiner Weise in den vom Brand betroffenen Wäldern arbeitet und aus Angst um seinen Arbeitsplatz den Brand gelegt hat. In einer ersten Aussage soll der Mann gestanden haben, den Brand aus Angst um seinen Arbeitsplatz gelegt zu haben. Als er die Ausmaße des Feuers wahrgenommen hatte, informierte der mutmaßliche Brandstifter dann die Feuerwehr. M.Sch. für IslaCanaria.Net
UPDATE 30/07/07 11:20 Uhr: Soeben wurde bekannt, daß nun auch die Ortschaft Mogan (pueblo de Mogan) von den Flammen erreicht wurde. 2.000 Menschen mussten aus der Ortschaft im Südwesten der Kanareninsel evakuiert werden.
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