Gran Canaria - Der Landeanflug gehört nicht zu den schönsten Eindrücken der Kanareninsel
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Nachrichten Kanarische Inseln - Gran Canaria: Mit Folie abgedeckte Tomate- und Gurkenfelder, sowie Bananenplantagen prägen den ersten Eindruck beim Landeanflug auf die Insel des ewigen Frühlings. Bei der Ankunft in den Touristenhochburgen ist dann alles vergessen. |
Nachrichten Kanarische Inseln 19.August 2007
Gran Canaria - Beim Landeanflug auf die Insel des ewigen Frühlings ist der erstmalige Gran Canaria-Tourist oft geschockt - Mit Folie abgedeckte Tomaten- und Gurkenfelder markieren den ersten Eindruck von der Ferieninsel -
Gran Canaria, Playa del Ingles - Ach du Schreck, was ist das denn? So, oder ähnlich denkt wohl fast jeder Urlauber, der zum ersten Mal die Kanaren Insel Gran Canaria aus dem Flugzeug sieht - Hoffentlich dreht der Pilot wieder ab und fliegt uns endlich nach Gran Canaria! Denn das, was der potentielle Insel-Tourist da zu sehen bekommt ist kein Sandstrand mit anschliessendem Azurblau-Atlantik, keine idyllische Bergwelt, mit hervorstechender Optik, NEIN, den ersten Eindruck, den bekommt man bei der Schleife des Fliegers zum Flughafen von Tomaten- Gurken- und Bananenfeldern. Diese wären wohl auch nicht so schrecklich anzusehen, jedoch sind vorgenannte Felder mit Plastikfolien abgedeckt…
Das macht den "Oh-Graus-Effekt" beim Anflug auf die Ferieninsel aus. Nach der Landung, beim Transfer in die Touristenhochburgen Playa del Ingles, Maspalomas, Mogan, oder Puerto Rico, ist dann alles vergessen. Vorbei an Vecindario, der Mega-Einkaufsstadt, geht es, den Atlantik immer zur Linken- und in Sichtweite endlich dahin, wo die Tomaten- und Bananenfelder längst den Bettenburgen weichen mussten. Aber auch dort gibt es beim Buffet Tomaten, Gurken und Bananen von den Kanaren.
Stichwort Bananen:
Seit gut 100 Jahren heisst es auf der Kanaren-Insel: Alles Banane! Nur 5 Monate ist die Lebensdauer einer Bananenstaude, in dieser Zeit bildet die Pflanze eine riesige lila Blüte, aus der sich die die Bananenfrüchte entwickeln. Nach der Ernte werden die Stämme der Staude abgeschlagen. Zu dieser Zeit spriessen bereits neue Triebe der Pflanze und das Wachsen und Ernten kann von vorne beginnen. Die Bananenernte ist Schwerstarbeit, eine gut bewachsene Staude kann schon mal 40-60 kg wiegen. Bananen findet man auf Gran Canaria fast überall, jedoch sind die meisten Bananenplantagen im Norden bei Arucas und im Süden bei Arguineguin zu finden. Hundertausende der 'dicht an dicht' sehenden Stauden bedecken weite Landstriche in genannten Regionen
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Problem beim Anbau der leckeren Früchte - Die große Menge benötigten Wassers bis zur Ernte. Für die Produktion von einem nur einem Kilo Bananen sind 400 Liter Wasser nötig. Nur durch den Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen kann die Bewässerung der durstigen Früchte einigermaßen ökologisch gewährleistet werden. Auf dem EU-Bananenmarkt sind die kanarischen (EU) Bananen nur aufgrund von Subventionen und EU-Einfuhrsteuern für Bananen anderer Kontinente wettbewerbsfähig. M.Sch. für IslaCanaria.Net

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