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Gran Canaria: 30 Jahre Haft für den Mörder der Venezuelanerin María Elena P.

Nachrichten Spanien, Kanaren, für den 24. Januar 2008 - Gran Canaria: 30 Jahre Freiheitsentzug für den Mörder von María Elena P.V.. Der vorsitzende Richter in Las Palmas de Gran Canaria spricht den 54 Jahre alten Italiener Massimo Giuseppe C. schuldig und erkennt auf die besondere Schwere der Tat.

30 Jahre Haft für MessermörderGran Canaria, Las Palmas de Gran Canaria: In der  Hauptstadt der Kanaren Insel Gran Canaria wurde am 9.Mai des Jahres 2006 die 43 Jahre alte María Elena P.V. aus Venezuela am hellichten Tag auf offener Strasse erstochen. Heute, 19 Monate nach der grausamen Tat, wurde ihr Mörder vom Vorsitzenden der 6. Strafkammer des Landgerichtes in Las Palmas de Gran Canaria für die schreckliche Bluttat verurteilt. Die Geschworenen haben nun die Aufgabe, das Strafmaß für den feigen und hinterhältigen Mord an der Venezuelanerin festzulegen. In Anbetracht dessen, daß Richter Emilio Moya den 54-jährigen Italiener nicht nur des Mordes schuldig gesprochen hat, sondern ausserdem noch die besondere Schwere der Schuld festgestellt hat, kam die Jury nach über 24 Stunden Beratung zum Ergebnis, daß in diesem Fall die Höchststrafe von 30 Jahren durchaus angebracht ist. Ausserdem gaben die Geschworenen die Empfehlung, daß Massimo Giuseppe C. die volle Strafe absitzen sollte und die Möglichkeit einer Entlassung auf Bewährung ausgeschlossen werden sollte…

Die finale Urteilsverkündung wird am morgigen Freitag stattfinden, Beobachter des Prozesses gehen davon aus, daß auch eine eventuelle Berufung von Seiten des Verurteilten nicht zu einem anderen Ergebnis als der Höchststrafe führen würde.

Die grausame Tat, die Flucht des Täters und die Festnahme auf der Kanaren Insel La Gomera noch einmal zusammen gefasst:

In der Hauptstadt der Kanaren-Insel Gran Canaria wurde am 09.Mai 2006 eine 43 Jahre alte Venezuelanerin erstochen.

Das Verbrechen ereignete sich gegen Mittag auf der Straße León y Castillo. Das Opfer, die 43 Jahre alte María Elena P.V. aus Venezuela schleppte sich in den Eingangsbereich der Cruz Roja-Zentrale (Rotes Kreuz) in Las Palmas de Gran Canaria. Die Ersthelfer stellten mehrere Stichwunden im Bereich des Herzens, der Hauptschlagader, der Milz und im Bereich der Leber fest. Sofort wurde das Opfer mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus Doctor Negrín, nach Las Palmas de Gran Canaria gebracht. Doch auch dort konnten die Ärzte das Leben der Venezuelanerin nicht mehr retten. Zu viele lebenswichtige Organe wurden durch die Messerstiche verletzt. Das Opfer starb nur wenige Minuten nach der Einlieferung ins Hospital Doctor Negrín.

Die Beamten gehen aufgrund der Vielzahl an Stichen in den Körper des Opfers von einer sogenannten Beziehungstat aus:

Die Ermittler haben zwischenzeitlich Erkennnisse darüber, daß es sich bei dem (derzeit noch flüchtigen) Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit um den EX-Mann der Getöteten handelt. Der mutmaßliche Mörder hatte seine Brieftasche bei dem Mord an der 43 jährigen Frau auf der Straße León y Castillo verloren. Der dringend tatverdächtige Mann ist derzeit flüchtig.

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Am Abend des 14.Mai '06 gelang es den Ermittlern auf der zweitkleinsten der Kanaren Inseln, La Gomera, den im Moment meistgesuchten Mann der Kanarischen Inseln zu verhaften.

Der Policia Nacional gelang es in Zusammenarbeit mit der Guardia Civil den 54 jährigen Massimo Giuseppe C. festzunehmen. Der gebürtige Italiener ist dringend verdächtig, am 10. Mai in Las Palmas de Gran Canaria seine Ex-Partnerin, die 43 Jahre alte Venezuelanerin María Elena P.V. auf offener Straße erstochen zu haben. Eine verlorene Brieftasche am Tatort, sowie die Aussagen mehrerer Zeugen erhärten den Mordverdacht gegen den 1952 in Genua geborenen Massimo Giuseppe C. In den Tagen vor der Festnahme hatte der Mordverdächtige in Höhlen beim Strand von Santiago übernachtet. Bei der Festnahme leistete der 54 Jährige keinerlei Widerstand. Der 167 cm große Italiener trug zum Zeitpunkt der Festnahme ein Messer bei sich, von dem die Ermittler vermuten, daß es sich hierbei um die Tatwaffe handeln könnte. Bestätigt werden konnte dies bislang jedoch nicht.

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Die sterblichen Überreste von María Elena P.V. wurden bereits zwei Tage nach dem Mord unter der Anteilnahme von etwa 20 Freunden und Bekannten auf dem Friedhof 'San Lázaro' beigesetzt.

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