Spanien mitten im Wahlkampf, Volkspartei mit scharfen Tönen gegen Muslime
Nachrichten Spanien und Kanaren, für den 10. Februar 2008 - Spanien wählt am 9. März, die Gangart im Wahlkampf wird härter. Zapateros PSOE liegt bei Wahlumfragen knapp vorn. Die Partido Popular (PP) schlägt im Wahlkampf harte Töne gegen Ausländer an- Kopftücher an Schulen sollen verboten werden und kriminelle Ausländer sollen nach dem Willen von PP-Parteichef Mario Rajoy sofort ausgewiesen werden.
Spanien: Der Wahlkampf in Spanien geht in die Endphase, die Reden der jeweiligen Parteivorsitzenden werden härter und gnadenlos wird nun auch um die Stimmen aus dem rechten Lager gekämpft. Die Partido Popular (PP), will Wählerstimmen mit einer harten Gangart gegen Ausländer gewinnen. "Verstümmelung von Genitalien, Polygamie und Scheinehen sind in Spanien verboten, wir werden alle kriminellen Ausländer ausweisen", so PP-Parteichef Mario Rajoy im Rahmen einer Wahlveranstaltung der oppositionellen Volkspartei. Auch die 'Kopftücher' sind erneut zum Wahlkampfthema der Partido Popular avanciert- Wahlkampfleiter Juan Costa sagte am Freitag auf einer Pressekonferenz, die Volkspartei (PP) sei gegen Symbole, die für die Unterdrückung von Frauen stünden. Daher müssten Kopftücher aus den Klassenräumen verschwinden.
Menschenrechtler kritisierten die Vorstösse im Wahlkampf der PP als verfassungswidrig, alle in Spanien lebende Muslime würden hier als Verbrecher deklariert. Die regierenden Sozialisten erklärten zu den Ausführungen Rajoy's , die Volkspartei habe demonstriert, dass sie Einwanderer verachte. In Spanien leben rund eine Million Muslime.
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Bislang konnte sich die PP mit ihrer Gangart im Wahlkampf jedoch noch nicht an die Spitze der Umfragen setzen, in den Meinungsumfragen hat die regierenden PSOE unter Ministerpräsident Zapatero immer noch einen hauchdünnen Vorsprung vor der Partido Popular. M.Sch. für IslaCanaria.Net
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