Internetbetrug in Spanien: Polizei verhaftet 76 Personen in 14 spanischen Provinzen
Nachrichten für Spanien und die Kanaren, 11. Februar 2008 - Spanien: Operation 'Ulises', spanienweit 76 Personen wegen Internetbetrügereien verhaftet. Auch auf den Kanaren schlugen die Ermittler der Policia Nacional zu.
Spanien / Kanarische Inseln: Die Ermittler der Policia Nacional schlugen im Rahmen der Operation 'Ulises' (Odysseus) gleich in 14 spanischen Provinzen, bzw. autonomen Regionen zu. Insgesamt wurden auf den Kanaren (Gran Canaria und Teneriffa), in Katalonien, Madrid, Aragón, im Baskenland, Asturien, Cantabria, Navarra, Valenciana, Castilla-La Mancha, Castilla y León, in Galicien und Andalusien, sowie auf den Balearen und in Ceuta 76 Personen verhaftet, denen vorgeworfen wird, durch sogenanntes Phishing (Password Fishing) andere Internetbenutzer um insgesamt 3 Millionen Euro betrogen zu haben. Das Betrüger-Netzwerk sendete gefälschte E-Mails an die Opfer, in denen diese aufgefordert wurden, ihre Zugangsdaten und Passwörter zum Onlinebanking zu bestätigen. Mit diesen ausgespähten Daten, hoben die Betrüger dann 400 bis 10.000 Euros von den jeweiligen Konten ab. Die Internetgauner schickten sich die Daten der betrogenen Kunden gegenseitig zu, um so ihre Spuren weiter zu verwischen…
Unter den 76 nunmehr verhafteten Betrügern befinden sich neben 47 spanischen Staatsangehörigen auch 5 Ukrainer, 5 Personen aus Guinea, 4 Rumänen, 2 Russische Staatsbürger, zwei Marokkaner, sowie jeweils eine Person aus den Niederlanden, der Schweiz, aus Venezuela, Deutschland, Uruguay, Brasilien, Armenien, Kamerun, Argentinien und Moldavien.
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Die erfolgreiche Opreation der Policia Nacional stütze sich unter anderem auf Hinweise von Interpol und Europol, das spanische Innenministerium spricht von einer erfolgreichen Operation gegen die organisierte Internet-Kriminalität und warnt vor alzu sorglosem Umgang mit sensiblen Konto- und Kreditkartendaten. M.Sch. für IslaCanaria.Net
Phishing (Password Fishing)
Betrüger mit gefälschten E-Mails und Internetadressen versuchen geheime Informationen von Internet-Nutzern zu erschleichen. Die E-Mail gibt vor, von einem seriösen Anbieter zu stammen; der Absender ist jedoch gefälscht - Die Empfänger werden mit plausibel klingenden Worten aufgefordert, auf eine gefälschte Website zu gehen und dort ihre Daten einzugeben. Bei diesen so genannten "Phishing-Attacken" werden z.B. Bankkunden aufgefordert, auf der nachgestellten eBanking Login-Seite Kundennummer und PIN einzugeben und in einem Formular alle Informationen rund um die Bankverbindung, wie z.B. Konto-Nummer, Kreditkarten-Nummer, PINs und TANs etc. anzugeben - Betrüger täuschen in E-Mails beispielsweise Banken als Absender vor und wollen so den Kunden auf gefälschte E-Banking-Server locken. Technisch kann gegen solche Phishing-Attacken nicht vorgegangen werden, da E-Mails an Sie mit beliebigem Inhalt und Absender nicht verhindert werden können. Deshalb gehen Sie sensibel mit Ihren eigenen Daten um!
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Am 17. August 2008 um 20:25 Uhr
Man kann Phishing-Mails oftmals an einigen Dingen erkennen. Erstens sind sie oft stümperhaft designed, z.b. ist das Bankenlogo falsch oder ähnliches. Zweitens befinden sich oft sehr viele Grammatik - und Rechtschreibfehler im Text. Deswegen sollte man seine Mails immer sehr genau lesen um die angesprochenen Punkte ausfindig zu machen