Marokko / Kanaren: Nach der Havarie der Assalama nun der Ärger um die Entschädigungszahlungen
Nachrichten für Spanien und die Kanaren, vom 04. Mai 2008 - Auch 4 Tage nach der Havarie der ARMAS-Autofähre '' vor der marokkanischen Hafenstadt Tarfaya sitzen immer noch 77 Passagiere in El Aaiún fest. Die
zurückgebliebenen Passagiere wollen erst zurück auf die Kanaren, wenn die Entschädigungsfrage geklärt ist.
Kanaren / Marokko: 77 der insgesamt 113 Passagiere, die mit der Autofähre 'Assalama' am vergangenen Mittwoch (30.April) in Seenot gerieten und von von der marokkanischen 'Marina Real' und einigen Fischern von der sinkenden ARMAS-Fähre evakuiert wurden (IslaCanaria.Net berichtete), sind derzeit noch immer in Marokko. Die Schiffbrüchigen, von denen derzeit 40 Erwachsene im Hotel Nagjir Playa, und 28 Erwachsene mit 9 Kindern im Hotel Nagjir untergebracht sind, weigern sich das Land in Richtung Kanaren zu verlassen. Zu groß ist die Ungewissheit, um die Frage, wie sie von der betroffenen Reederei entschädigt werden. "Unsere Autos, das Geld, die Kleidung und die Koffer mussten wir an Bord lassen, als wir in aller Eile von Bord mussten", so eine Reisende im Interview mit einer Kanaren-Tageszeitung…
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"Wir wären schon lange wieder hier weg, wenn nicht kurz nach dem Unglück ein Vertreter der Reederei gesagt hätte, wir würden pauschal mit lächerlichen 300 Euro pro Reisendem entschädigt", so die Betroffene weiter. In der Tat scheint es, als wolle ARMAS lediglich 300 Euro für das Hab- und Gut der Passagiere zahlen (Die PKW's sind jedoch extra versichert).
Die in Marokko zurückgebliebenen Fahrgäste der 'Assalama' wollen sich mit diesem Angebot jedoch keinesfalls zufrieden geben, "Obwohl auch wir gerne nach Hause wollen, bleiben wir hier, bis sich ein Vertreter der Reederei mit uns über eine angemessene Entschädigung einigt".
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… 113 Passagiere auf der ARMAS-Fähre 'Assalama' kommen mit dem Schrecken davon. Die Autofähre der Reederei ARMAS war auf dem Weg nach Puerto del Rosario, Fuerteventura, als Assalama auf grund gelaufender starke Wind und heftiger Seegang das Schiff gegen die Kaimauer im marokkanischen Hafen Tarfaya schleuderte. Inzwischen liegt die Fähre auf der Steuerbordseite und gilt als gesunken… diesen Artikel noch einmal nachlesen
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