Unternehmer aus Fuerteventura fordern Wiederaufnahme der Fährlinie nach Marokko
Nachrichten für Spanien und die Kanaren, vom 15. Mai 2008 - Fuerteventura: Verband der Unternehmer von Fuerteventura (CONFUER) will für die Aufnahme der Fährlinie nach Tarfaya, Marokko kämpfen. Die Vereinigung fordert von der Reederei ARMAS ein sicheres Konzept, oder alternative Vorschläge.
Fuerteventura, Puerto del Rosario: Jahrelang hat die Vereinigung der Unternehmer auf der Kanareninsel Fuerteventura CONFUER (Confederación Insular de Empresarios de Fuerteventura ) für die Fährverbindung Puerto del Rosario, Fuerteventura - Tarfaya, Marokko gekämpft. Nach jahrelangem politischen Gerangel mit Madrid und der EU wurde Puerto del Rosario im vergangenen Oktober durch einen Eintrag ins Boletín O?cial del Estado (228 / 22/09/2007) als offizieller Schengen Hafen anerkannt. Kurz darauf nahm die Reederei ARMAS mit der, zwar überholten, aber dennoch 50 Jahre alten 'Assalama' die Route von Puerto del Rosario zum marokkanischen Hafen Tarfaya auf. Die Vereinigung der Fuerteventura-Unternehmer wähnte sich am Ziel…
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Doch die Havarie der 'Assalama', am 04. Mai 2008 (IslaCanaria.Net berichtete) veränderte die gesamte Situation. Der Schiffbruch vor der Marokkanischen Hafenstadt und der Streit um die Höhe der Entschädigung sind eine Sache- eine Aussage der Reederei, die Linie von Fuerteventura nach Marokko ganz einzustellen, stösst bei der Vereinigung CONFUER auf Widerwillen und Unverständniss.
Die Unternehmer fordern von der Reederei die Einhaltung von Verträgen, ARMAS soll nach dem Willen von CONFUER die Linie so schnell als möglich wieder aufnehmen. Da die 50 jahre alte 'Assalama' dazu nach der Havarie nicht mehr zu gebrauchen ist, erwarten die Unternehmer einen alternativen Vorschlag von Seiten der Reederei.
"Armas soll die Route so schnell als möglich wieder aufnehmen, wir erwarten, daß die Reederei ein sicheres Fährschiff für die Strecke einsetzt", so ein Sprecher von CONFUER, "Weiterhin erwarten wir von den marokkanischen Behörden einen sicheren Kai für Fährschiffe, um künftig eine Havarie wie die der 'Assalama' zu verhindern".
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Fuerteventura: Puerto del Rosario nun offizieller Schengen Hafen
Der Hauptstadthafen der Kanareninsel Fuerteventura ist ab sofort ein offizieller europäischer Grenzhafen, Madrid segnete diese Tatsache in der Vorwoche durch eine Unterzeichnung und einen offiziellen Eintrag ins BOE n. 228 / 22/09/2007 (Boletín O?cial del Estado) ab. Mehrere Jahre hat die Inselregierung von Fuerteventura für den Status eines Schengen Hafens gekämpft, um so größer nun die Freude bei den Stadtvätern. Als nächster Schritt folgt nun die Einrichtung einer Grenzkontrolle im Hafengebiet von Puerto del Rosario, um möglichst schnell Ein- und Ausreisen aus , bzw. in die EU realisieren zu können. Schiffsverbindungen von- und zum afrikanischen Kontinent können schon ab sofort von interessierten Reedereien beantragt werden… [diesen Artikel nachlesen]
Havarierte 'Assalama' - Schweizer Ehepaar kämpft um Hab- und Gut
Auch 6 Tage nachdem die Autofähre 'Assalama' (deutsch: gute Reise) vor der marokkanischen Küste Schiffbruch erlitten hat (IslaCanaria.Net berichtete), befinden sich noch insgesamt 68 Passagiere in marokkanischen Hotels. Die Tatsache, daß Geschädigten von der Reederei ARMAS mit 300 Euro pro Person abgefunden werden sollen, bringt diese auf die sprichwörtliche Palme. Unter den Reisenden der 'Assalama' befinden sich etliche Menschen, die mehr verloren haben, als ein paar in Marokko eingekaufte Mitbringsel- So auch das auf Fuerteventura lebende Ehepaar Peter & Judith Toth-Geimer aus dem schweizerischen Küsnacht, die Pädagogen befanden sich sozusagen mit 'Sack und Pack' auf der inzwischen als gesunken deklarierten 'Assalama', als diese zuerst im Hafen von Tarfaya von Wind und Seegang gegen die Kaimauer gedrückt wurde und kurz darauf vor der Küste Schlagseite erlangte…[diesen Artikel nachlesen]
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