Gran Canaria - Anwohner erstatten täglich Strafanzeige gegen das Unternehmen ‘Hermanos Tito’
Gran Canaria, Anwohner von Juan Grande erstatten täglich Anzeige gegen das Unternehmen 'Hermanos Tito'. Grund hierfür ist, daß die Arbeiter des Unternehmens
jeden Morgen versuchen die Arbeiten auf dem Gelände, wo das neue Gefängnis von Gran Canaria entstehen soll, fortzusetzten. Die Knast-Gegner forden von der Gemeinderegierung die amtliche Versiegelung des Geländes.
Gran Canaria, Juan Grande: Nach Ansicht des Unternehmens 'Hermanos Tito', gibt es keinen Grund, warum die Erdarbeiten auf dem Gelände im Südosten der Kanareninsel Gran Canaria nicht fortgesetzt werden sollten- Man hat ja schließlich den Auftrag und will nun auch arbeiten! Die Sichtweise der Anwohner von Juan Grande, Castillo del Romeral und anderen umliegenden Ortschaften, weicht meilenweit von der Ansicht des Unternehmens ab. Für sie verstösst 'Hermanos Tito' täglich gegen einen gerichtlich verfügten Baustopp- Seit fast einer Woche spielen sich auf dem 'umkämpften' Gelände täglich die gleichen Szenen ab; Allmorgendlich um 07:00 Uhr wollen die Arbeiter des Unternehmens ihr schweres Gerät in Gebrauch nehmen- die Knast-Gegner sind jedoch auch schon da und stellen sich den Baggern und LKW's in den Weg. Die vom Unternehmen hinzugerufene Policia Nacional lässt sich dann regelmäßig die Ausweise der protestierenden Bürder zeigen und notiert die Daten…
Dieser 'Spuk' ist erst dann beendet, wenn die Ortspolizei (Policia Local) vor Ort erscheint. Diese setzt dann den vor 2 Monaten beschlossenen Baustopp durch und veranlasst die Räumung des Geländes.
Gründe für die unterschiedlichen Auffassungen der Policia Nacional und der Policia Local sind die unterschiedlichen Auffassungen der jeweiligen Vorgesetzten- Während die Policia Nacional dazu angehalten ist die Interessen der Kanaren-Regierung durchzusetzten, untersteht die Policia Local in diesem Fall der Gemeinde San Bartolome de Tirajana. Das dortige Gericht hatte den Baustopp derzeit angeordnet- Die Kanarische Regierung, sprich: die staatlichen Gesellschaft für Infrastruktur und Strafvollzug-Ausstattungen will die Entscheidung des Gerichts in Maspalomas so nicht hinnehmen und drängt darauf, die Bauarbeiten fortzusetzen.
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Fortsetzen wird auch IslaCanaria.Net die Berichterstattung von den Geschehnissen auf der Baustelle in Juan Grande…
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