Spaniens schwimmendes Hospital: Die ‘Esperanza del Mar’
Nachrichten Kanaren, Das Hospitalschiff 'Esperanza del Mar' kreuzt im Auftrag des
spanischen Arbeitsministeriums rund um die Kanarischen Inseln und entlang der ostafrikanischen Küste. Das schwimmende Krankenhaus ist erster Helfer in der Not.
Spanien, Kanaren: Die 'Esperanza del Mar', Spaniens schwimmendes Hospital lief 2001 vom Stapel und nahm kurz darauf ihren regulären Betrieb auf. Das schwimmende Krankenhaus ist im Auftrag des spanischen Arbeitsministeriums für die medizinische Versorgung der spanischen Fischereiflotte direkt auf See zuständig. Das Schiff ist 98 Meter lang und 18 Meter breit und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 17 Knoten. Ausgestattet ist die Esperanza del Mar unter anderem mit einem Operationssaal, einer Intensivstation, einer Röntgenstation, einer Apotheke, einer Spezialstation zur Behandlung von Brandopfern, einer Quarantänestation, einer Station für psychisch Kranke, einem Kühlraum sowie einem Helikopterlandeplatz…
Haupteinsatzgebiet der Esperanza del Mar ist der Atlantik rund um die Kanarischen Inseln und entlang der ostafrikanischen Küste zwischen Marokko bzw. Mauretanien und Ghana. In diesem Gebiet sind ganzjährig rund 120- und während der Haupt-Fangsaison 3 Mal soviele spanische Schiffe im Einsatz.
Verbrennungen durch heißes Öl, Verletzungen durch giftige Fische oder offene Beinbrüche – die spanischen Fischer auf 120 Fangschiffen zwischen den Kanarischen Inseln und Mauretanien haben einen gefährlichen Job. Trotz ihrer Arbeit auf hoher See müssen sie auf kompetente medizinische Hilfe nicht verzichten. Denn in ihren Fanggebieten kreuzt schließlich mit der 'Esperanza del Mar' - ein schwimmendes Hospital.
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