Spanien: Verteidigungsministerin Chacón koordiniert Rückführung der Todesopfer auf die Kanaren
Nach dem Flugzeugunglück in Spanien, Verteidigungsministerin Carmé Chacón koordiniert die Rückführung der Opfer der Flugzeukatastrophe. In der Nacht zum
Samstag sollen die ersten 20 Opfer des Spanair-Fluges JK 5022/LH 2554 von Madrid nach Gran Canaria überführt werden.
Madrid / Gran Canaria: Insgesamt stammen nach letzten offiziellen Angaben 79 der 153 bei dem Unglück ums Leben gekommenen Passagiere von den Kanaren (Gran Canaria und Fuerteventura). Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero versprach in Madrid neben einer lückenlosen Aufklärung der Unfallursache auch, die Toten schnell und ohne unnötige Bürokratie auf die Kanaren zu überführen. Die Koordination dieser Aufgabe hat nun die spanische Verteidigungsministerin Carmé Chacón übernommen. Die Ministerin urlaubte bis zum Unglück der Spanair-Maschine auf La Graciosa und Lanzarote (IslaCanaria.Net berichtete), hat nun ihren Urlaub abgebrochen und befindet sich derzeit in Las Palmas de Gran Canaria…
Hier koordiniert die Verteidigungsministerin zusammen mit der Delegierten der spanischen Regierung auf den Kanarischen Inseln, Carolina Darias und Vertretern von verschiedenen Institutionen, sowie den spanischen Streitkräften die Rückführung der insgesamt 79 kanarischen Todesopfer vom Spanair-Flug JK 5022/LH 2554.
Die Rückführung wird aufgrund des immer noch laufenden Identifizierungsprozesses in mehreren Stufen erfolgen. Die ersten 20 bis 22 Särge werden in der Nacht zum morgigen Samstag (23. August) auf dem militärischen Teil des Flughafens Gando (Gran Canaria) erwartet.
Noch unklar ist derzeit der Termin für eine geplante Totenmesse auf dem Flughafen von Gran Canaria.
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