Spanair Unglück: Zahl der Todesopfer auf 154 angestiegen
Spanien: Spanair-Unglück auf dem Flughafen Madrid Barajas- 31-jährige Canaria erliegt
ihren Verletzungen im Krankenhaus 'La Paz'. Somit erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf 154. Von den 18 Überlebenden, die sich derzeit noch in verschiedenen Krankenhäusern befinden, schweben weitere 3 in Lebensgefahr.
Spanien, Madrid / Gran Canaria: Die 31 Jahre alte María Luisa E.G. ist das 154. Todesopfer vom Spanair Flug JK 5022. Die junge Frau von der Kanareninsel Gran Canaria befand sich seit dem vergangenen Mittwoch (20. August) im Krankenhaus 'La Paz' in Madrid. Von Anfang an räumten die Ärzte der 31-Jährigen kaum Überlebenschancen ein, rund 72 Prozent ihrer Haut waren bei dem Crash der MD-82 auf dem Flughafen Barajas verbrannt. María Luisa E.G. erlag ihren Verletzungen am Freitagabend um 19:30 Uhr. Die Canaria ist das 154. Todesopfer der Flugzeugkatastrophe…
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Anzahl der Todesopfer noch weiter nach oben korrigiert werden muss, ist hoch- Mindestens 3 Passagiere des Spanair Fluges JK-5022 schweben derzeit in Lebensgefahr.
Pedro Hernán G., 57 Jahre, wohnhaft auf Gran Canaria, liegt derzeit auf der Intensivstation des Krankenhauses 'Ramón y Cajal'. Neben starken Verbrennungen erlitt der Passagier auch eine Lungenquetschung und zahlreiche Frakturen. Nach Aussagen der behandelnden Ärzte verschlechterte sich der Zustand des 57-Jährigen in den letzten 24 Stunden besorgniserregend.
Im Krankenhaus 'Severo Ochoa' kämpft die 44 jahre alte Gregoria Mendiola R. um ihr Leben. Starke Verbrennungen, doppelseitige Lungenquetschung und zahlreiche Frakturen machen eine positive Prognose nahezu unmöglich.
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In dieser Woche hat uns kein anderes Thema so beschäftigt, wie die Flugzeugkatastrophe am Airport Madrid Barajas. Insgesamt 153 Tote und 19 Verletzte sind die vorläufige Bilanz des verunglückten Starts des Spanair Fluges JK 5022, der auch unter der Lufthansa Nummer LH 2554 geführt wurde. Die meisten der Todesopfer stammen von den Kanaren (Gran Canaria und Fuerteventura), aber auch 5 Deutsche, darunter eine 4-köpfige Familie aus Pullach befinden sich unter den Opfern der Katastrophe. Weiter unten finden Sie alle Artikel, die wir seit dem vergangenen Mittwoch über das schlimmste spanische Flugzeugunglück seit 20 Jahren veröffentlicht haben …
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