Nein zum neuen Kanaren-Knast: 4.000 Demonstranten in Las Palmas de Gran Canaria
Gran Canaria, Rund 4.000 Menschen demonstrierten in Las Palmas de Gran Canaria
gegen den Bau der neuen Strafvollzugsanstalt in Juan Grande, die Grünabfalldeponie und andere, mehr oder weniger unangenehme Installationen im touristisch geprägtem Gemeindegebiet San Bartolome de Tirajana.
Gran Canaria, Las Palmas de Gran Canaria: Die Anwohner von Juan Grande, Castillo del Romeral und anderen Ortschaften am östlichen Rand des Gemeindegebietes San Bartolome de Tirajana hatten gerufen- und rund 4.000 Demonstranten waren gekommen. Einige hundert Menschen trafen sich gegen 19:30 Uhr am gestrigen Freitag (12. September) im 'Parque de San Telmo', in Las Palmas de Gran Canaria, doch schon kurze Zeit später, als sich die Demonstranten mit Transparenten und 'Kontra-Knast-Neubau-Rufen' in Bewegung setzten, zählte die Polizei um die 4.000 Demonstranten. Den Organisatoren der Demonstration war es erneut gelungen, nicht nur Anwohner der direkt betroffenen Ortschaften im Südosten der Kanareninsel, sondern Menschen der gesamten Sonneninsel zu mobilisieren…
Auch Briten und Deutsche demonstrieren mit - Unter anderem nahmen auch diesmal wieder hunderte deutsche und britische Residenten an den Protesten gegen den geplanten Mega-Knast in Juan Grande teil.
 propos 'Macro Carcel' - Die Proteste der Demonstranten zielen zwar weiterhinh in erster Linie auf den geplanten Bau der größten Strafvollzugsanstalt Europas ab, jedoch werden mittlerweile alle 'unangenehme' Einrichtungen am östlichen Rand des Gemeindegebietes San Bartolome de Tirajana mit auf die Protest-Transparente geschrieben.
Hauptthemen der Demonstration:
"Für die Zukunft des Südens"
"Die Provinz Las Palmas wird mit dem neuen Knast zur Strafprovinz"
"Der Süden als Rumpelkammer der Insel"
Jung-Politiker der Nueva Canarias demonstrieren in erster Reihe mit -
Im Bereich Juan Grande befindet sich bereits eine Müll- und Grünabfall- Deponie, ein Zementwerk, und weitere Einrichtungen, welche Lärm, Gestank, oder erhöhtes Verkehrsaufkommen verursachen - Auch für die Nachwuchs-Politiker der Nueva Canarias ist klar, es muß nicht auch noch ein Knast hierher!
"Die Wohn- und Lebensqualität in Juan Grande und den umliegenden Ortschaften wie z.B. Matorral, Castillo del Romeral, Aldea Blanca, Los Rodeos wird durch den Bau des Macro-Carcels heruntergesetzt". so ein Sprecher der Jung-NC, "Wer möchte denn bei uns noch Wohneigentum erwerben, oder gar Urlaub machen, wenn man aus dem Fenster auf ein Gefängnis schaut"?
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