Reederei Armas testet Verbindung von Gran Canaria nach El Aaiun – Webseite zur Havarie der “Assalama” geht online
März 9, 2010
by M.Sch. für IslaCanaria.Net
abgelegt unter: Kanaren, Reisen u. Flüge
Von den Kanaren nach Westsahara – Die Reederei Armas Naviera testet neu geplante Linie Las Palmas de Gran Canaria – El Aaiun. Knapp 2 Jahre nach der Havarie der “Assalama” im Hafen von Tarfaya (Marokko) lässt sich der Marktführer in Sachen Fährverbindungen von- und nach den Kanaren erneut als Pionier feiern.
Gran Canaria, Las Palmas: Für sich gesehen ist die Meldung, dass die Reederei Armas in den kommenden Wochen erneut eine Brücke zwischen Afrika und Europa schlagen wird, eine tolle Sache. Am vergangenen Sonntag (07. März) legte die Autofähre “Volcán de Tejeda” einen einwandfreien Andockversuch im Hafen von El Aaiun (Westsahara) hin. Vorbereitungen abgeschlossen-, die für 350 Passagiere und 120 Frachtmeter (Autos, Caravans, etc.) ausgelegte “Volcán de Tejeda” wird wohl künftig jeden Samstag im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria ablegen und nach rund 7 Stunden Fahrzeit El Aaiun erreichen. Von dort geht es dann Sonntags zurück nach Las Palmas, wo die Fähre dann am späten Sonntagnachmittag erwartet wird.
Läuft die geplante Verbindung rund, schliesst Armas auch Verbindungen von Santa Cruz (Teneriffa nach El Aaiun künftig nicht aus.
Für die meisten Passagiere, die am 30. April 2008 an Bord der Armas-Fähre “Assalama” waren als diese im marokkanischen Hafen Tarfaya havarierte, dürfte diese angekündigte neue Verbindung wie ein schlechter Scherz klingen-
Zu undurchsichtig- und für einige Passagiere mehr als unbefriedigend, verlief die Zahlung der Entschädigungen, die Armas damals durchführte. Während Antonio Armas Monate nach der Havarie verkünden liess, alle Passagiere wären bereits entschädigt, kämpfen einige Geschädigte auch heute noch für ihr Recht.

Fast zeitgleich mit der Pressemeldung von Armas über die neue Verbindung Las Palmas de Gran Canaria – El Aaiun, ging nun die Webseite http://www.naufragio.org online. Hier erzählt das auf Fuerteventura lebende Schweizer Ehepaar Peter & Judith Toth-Geimer und andere Schiffsbrüchige der “Assalama” über die Havarie und die Behandlung nach dem Unglück.











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