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Nachrichten für Spanien und die Kanaren, vom 16. Mai 2008 - Polizei auf Gran Canaria sucht nach dem Crash-Marokkaner, der Ende Dezember 2007 bei seiner Flucht vor der Polizei mit einen Streifenwagen kollidierte und mit einer Pistole mehrmals in die Luft schoss.
Gran Canaria, Las Palmas de Gran Canaria: Hamza B., besser bekannt als Crash-Marokkaner von Las Palmas, ist untergetaucht. Der junge Mann, welcher sich am 30. Dezember 2007 eine heiße Verfolgungsjagd mit der Policia Local von Las Palmas de Gran Canaria lieferte, in deren Verlauf sein eigener PKW mit dem Einsatzfahrzeug der Polizei kollidierte (IslaCanaria.Net berichtete), wurde zwar kurz nach seiner Festnahme von einem Haftrichter in Untersuchungshaft eingeweisen, was jedoch in erster Linie auf den Einsatz einer Schreckschusswaffe zurückzuführen war, die er vor seiner Verhaftung mehrmals benutzte. Später jedoch wurde der Haftbefehl gegen den Marokkaner wieder ausser Kraft gesetzt- Es bestehe keine Fluchtgefahr und Hamza B. sei nicht vorbestraft hieß es in der richterlichen Erklärung...
Nachrichten Spanien und Kanarische Inseln, für den 16. Mai 2008 - Arbeitskrieg im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria. Nur zwei Monate nach dem ersten Streik in der Geschichte des Hafens Puerto de la Luz kündigte der Gewerkschaftsvorstand der Hafenarbeiter einen unbefristeten Streik an.
Gran Canaria, Las Palmas de Gran Canaria: Im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria (Puerto de la Luz) droht, nur zwei Monate nach dem ersten Streik in der Hafengeschichte ein erneuter Arbeitskampf. In dieser Woche gelang es der Gewerkschaft der Stauer und Hafenarbeiter, insgesamt 510 Mitarbeiter von der Notwendigkeit eines Arbeitskampfes zu überzeugen. Am Donnerstag verkündete die Gewerkschaftsspitze dann kurz und knapp, daß ab dem kommenden Mittwoch (21.Mai) gestreikt werde. Diese Ankündigung traf die Vereinigung der Unternehmer im Hafen von Las Palmas und die Las Palmas S.A. (SESTIBA)* wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Die Stauerleute und Hafenarbeiter wollen die Einsparung von rund 2,5 Millionen Euro jährlicher Gehältern, welche im Jahr 2006 beschlossen wurde, kippen...
Nachrichten für Spanien und die Kanaren, vom 16. Mai 2008 - Staatsanwaltschaft in Las Palmas de Gran Canaria fordert hohe Haftstrafen für die brasilianische Betreiberin eines Bordells und 7 ihrer Angestellten. Die Vorwürfe umfassen Förderung der Prostitution, Freiheitsberaubung, Geldwäsche und Verstöße gegen das Ausländergesetz.
Gran Canaria, Las Palmas de Gran Canaria: Auf der zu Spanien gehörenden Kanarischen Insel Gran Canaria startete in dieser Woche der Prozess gegen Ivani S.M, die Inhaberin des Bordells 'La Perla Negra' (schwarze Perle) und insgesamt 7 ihrer Mitarbeiterinnen, darunter auch Adair S.M., die Schwester der Hauptangeklagten. Teseida García, Staatsanwältin beim Landgericht Las Palmas de Gran Canaria fordert hohe Haftstrafen für die acht, allesamt weiblichen Angeklagten. So soll die brasilianische Bordelchefin für insgesamt 24 Jahre hinter Gitter, ihrer Schwester drohen 13 Jahre Freiheitsentzug, 6 weitere Frauen, die zur Stammbesetzung des 'La Perla Negra' zählten und immer ein Auge auf die eingeschleusten brasilianischen Frauen hatten, sollen mit jeweils 10 Jahren Haft bestraft werden...
Spanien: Made by Produktpiraten - Fälschungen überschwemmen Europa. Dokumentation - Mit Fälschungen von Markenartikeln können Kriminelle mehr Geld verdienen als mit Drogen. Produktpiraten machen enorme Umsätze und gehören längst zu den 'Global Players'. Afrika ist neben Europa der wichtigste Markt für Fälschungen. In Zahlen lässt sich dieser gigantische Markt nur schätzungsweise umschreiben. Sein Volumen erreicht laut Angaben der Internationalen Handelskammer in London zwischen 60 und 100 Milliarden Dollar jährlich, das sind gegen 5 Prozent des Welthandels. Spanien / Sevilla - Eine auf Plagiate spezialisierte Sondereinheit der Guardia Civil in Zusammenarbeit mit den Zollbehörden gelang in diesem Monat ein empfindlicher Schlag gegen die chinesische Produktfälscher-Mafia - IslaCanaria.Net - 15. Mai 2008 - Informationen und Neues für Spanien und die Kanarischen Inseln - Gratis Kleinanzeigen und Stellenmarkt - Webkatalog Kanaren / Balearen / Spanien - ICN täglich aktuelle lokale und nationale Nachrichten
Spanien: Die Häfen der iberischen Halbinsel sind das größte Einfallstor in die EU für Produkte von Fälscherbanden aus aller Welt. Allein in Valencia erreichen 6.300 Container am Tag den Hafen. Gerade mal 30 werden vom spanischen Zoll kontrolliert. Die Ware landet anschließend unter anderem in den Straßen von Madrid. Dort bieten meist illegale Einwanderer die Ware feil, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch gefälschte Produkte von Gucci und Prada oder Raubkopien von Filmen werden nicht nur auf der Straße verkauft. Die feine Gesellschaft kauft die Ware auf Privatpartys. So schlagen selbst die Reichen den Nobelmarken ein Schnippchen. Dieser Verkauf der Nachahmungen zu Hause stellt die Polizei vor neue Probleme. Und für Firmen gibt es kaum rechtliche Möglichkeiten, um gegen Fälscher vorzugehen. Die meisten Kopien kommen aus China. Zahlreiche Juristen versuchen dort, die Fälscherbanden zu stoppen. Doch die Methoden der Kriminellen werden immer raffinierter. Da auch die chinesische Regierung nicht konsequent genug gegen Fälscher vorgeht, kann kaum ein Unrechtsbewusstsein entstehen. Markenpiraterie ist kein Kavaliersdelikt - Den Modelabels entstehen Jahr für Jahr Millionenverluste durch den Verkauf von Plagiaten. Wer im Urlaub Marken- oder Designerartikel zum Dumpingpreis kauft, könnte bei der Rückreise am Zoll des jeweiligen Heimatlandes eine böse Überraschung erleben. Im günstigsten Fall können die Plagiate von den Zöllnern sichergestellt werden. In anderen Fällen (z.B. Deutschland) gab es auch schon Anzeigen gegen Urlauber, welche gefälschte Markenartikel einführen wollten. Jana für IslaCanaria.Net Revista Digital Islas Canarias - comunicación en alemán
Nachrichten für Spanien und die Kanaren, vom 15. Mai 2008 - Fuerteventura: Verband der Unternehmer von Fuerteventura (CONFUER) will für die Aufnahme der Fährlinie nach Tarfaya, Marokko kämpfen. Die Vereinigung fordert von der Reederei ARMAS ein sicheres Konzept, oder alternative Vorschläge.
Fuerteventura, Puerto del Rosario: Jahrelang hat die Vereinigung der Unternehmer auf der Kanareninsel Fuerteventura CONFUER (Confederación Insular de Empresarios de Fuerteventura ) für die Fährverbindung Puerto del Rosario, Fuerteventura - Tarfaya, Marokko gekämpft. Nach jahrelangem politischen Gerangel mit Madrid und der EU wurde Puerto del Rosario im vergangenen Oktober durch einen Eintrag ins Boletín Oficial del Estado (228 / 22/09/2007) als offizieller Schengen Hafen anerkannt. Kurz darauf nahm die Reederei ARMAS mit der, zwar überholten, aber dennoch 50 Jahre alten 'Assalama' die Route von Puerto del Rosario zum marokkanischen Hafen Tarfaya auf. Die Vereinigung der Fuerteventura-Unternehmer wähnte sich am Ziel...
Nachrichten für Spanien und die Kanaren, vom 15. Mai 2008 - Das auf Teneriffa vermisste 13-jährige Mädchen ist wieder da. Die Ausreißerinn war über Nacht bei einer Freundin untergekommen.
Teneriffa, Santa Cruz de Tenerife: Erleichterung bei der Familie der vermissten Joana R.R.. Die 13 Jahre alte Schülerin ist wieder da! Das Mädchen war nicht, wie von den Eltern befürchtet, entführt worden, sondern ist schlicht und einfach ausgerissen. Die seit dem 13 Mai vermisste Joana hat, zusammen mit ihrem Hund, die Nacht zum 14 Mai bei einer Freundin verbracht, sich aber am nächsten Tag bei ihrer Familie gemeldet. Zuvor jedoch hatte die Polizei von Santa Cruz stundenlang nach dem vermissten Mädchen gesucht. Laut Aussage der Vermissten sei sie wegen Problemen in der Schule von Zuhause ausgerissen...
Nachrichten für Spanien und die Kanaren, für den 15. Mai 2008 - Die Kanaren wollen bis zum Jahr 2025 15 Prozent der auf dem Archipel benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen. Bislang kommen lediglich 2 Prozent der benötigten Enerie aus diesen Quellen.
Kanarische Inseln, Las Palmas de Gran Canaria: Es ist schon ein ehrgeiziger Plan, den die autonome Kanarenregierung jetzt ins Auge gefasst hat- In den kommenden 7 Jahren soll der Anteil der erneuerbaren Energieen um rund 13 Prozent gesteigert werden. Im Jahr 2015 sollen dann 15 Prozent der auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera benötigten Energie aus Solaranlagen und Windparks stammen. Um dieses Vorhaben in die Tat umsetzten zu können, müssen Regelungen für neue Windkraftwerke verabschiedet- und Anreize für neue Solarparks geschaffen werden (Die photovoltaische Energiewandlung ist wegen der Herstellungskosten der Solarmodule sehr teuer). Bislang wird auf den Kanaren auf rund 100.000 Quadratmeter photovoltaisch Energie produziert, bis zum Jahr 2015 sollen diese Zahl auf 400.000 Quadratmeter ansteigen...
Nachrichten von IslaCanaria.Net für Spanien und die Kanaren, vom 14. Mai 2008 - Die Polizei auf der Kanareninsel Teneriffa sucht ein 13 Jahre altes Mädchen, das seit dem gestrigen Nachmittag spurlos verschwunden ist.
Teneriffa, Santa Cruz de Tenerife: Seit dem späten Nachmittag des gestrigen Dienstags (13.Mai) wird die 13 Jahre alte Joana R.R. aus Santa Cruz vermisst. Die Familie des Mädchens meldeten das Verschwinden gegen 20:00 Uhr bei der Policia Nacional in der Hauptstadt der Ferieninsel Teneriffa. Die 13-Jährige hatte gegen 17:00 Uhr das Haus verlassen, um den Hund auszuführen. Das Mädchen hatte weder Geld, noch irgendwelche Ausweisdokumente mitgenommen, lediglich das Mobiltelefon der Mutter nahm die seither Vermisste mit. Die Familie befürchtet, daß ihr Kind entführt worden sein könnte, die Mutter fügte jedoch hinzu, daß es in der letzten Zeit Probleme in der Schule gab Joana ihr gegenüber geäussert habe, sie wolle nicht mehr in die Schule gehen. Trotz dieser Probleme ist es aus Sicht der Familie der vermissten 13-Jährigen eher unwarscheinlich, daß Joana weggelaufen ist...
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